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Guns don't kill people, mothers do.
Heute ist wieder (irgendein Wochen-) *tag also kommt Criminal Minds im Fernsehen, das mag ich! Darin geht es um Serientäter und ihre Motive, spannendes Thema! Ich verpasse kaum eine Folge, ich schwör's euch. Noch lieber gucke ich eigentlich ganze Filme über Serienmörder, obwohl ich Horror hasse. Es ist eine blödsinnige Faszination, die mich zwischen Decke-vor's-Gesicht-Halten und Ganz-genau-hinschauen wechseln lässt. In Wahrheit mag ich Spannung nicht, Splatter ist kein Problem. Allerdings ist mir der Inhalt viel wichtiger als das Blut und so muss ich gestehen: die Motive, weshalb fiktionale Mörder zu Mördern „werden" sind doch sehr einseitig. Fast noch schlimmer als die Gründe dafür, ein Held mit Superkräften zu werden:

  • Batman – tote Eltern rächen
  • Superman – Eltern 1 stolz machen, später Eltern 2 stolz machen
  • Spiderman – beides zusammen


Nach dem Genuss von „Maniac" und der Auflösung der Motive des Täters will ich nun nicht weiter schweigen. Liebe Mütter, passt auf! Wenn ihr euer Kind nicht gut erzieht, nicht genug Acht gebt, zuviel Acht gebt oder ihm gar einen Lolli an der Supermarktkassa nicht kauft, wird es zum Mörder! Hab ich Kind gesagt? Ich meinte: Junge. Bei Mädchen ist das egal, die werden „nur" nach Vergewaltigungen böse (siehe Monster (huch, wahre Geschichte) und Natural born killers – von wegen born this way)

Hier ein paar schöne Beispiele:

Psycho: der Klassiker. Norman Bates ist irgendwie verrückt und mamafixiert. Man kann sich nicht sicher sein, ob nun seine Mutter irgendwie herrschsüchtig und verklemmt im wahren Leben gewesen ist oder ob sich Norman nur einbildet, keinen Kontakt zu Frauen haben zu dürfen, jedenfalls ist Norma eindeutig der Grund für sehr viele Morde.

Dexter: eine ganze Serie wurde über Dexter gemacht, nicht nur ein Film oder ein Mehrteiler. Der extrem sympathische Serienkiller hat sogar einen lieben Codex vom Papa bekommen, so dass er nur böse Menschen umbringt. Praktisch. Sein Verlangen entspringt dem Trauma, als Kleinkind seiner Mutter beim Sterben zusehen zu müssen. Kein Wunder also.

Scream: Im ersten Teil hat Billy ein Problem mit seiner abwesenden Mama – sagt er zumindest. Im zweiten Teil rächt die Mutter ihren Sohn. In Teil 3 wird's richtig lustig, als Sidneys Bruder sich als Mörder entpuppt, da er von seiner Mutter nicht angenommen wurde. Immer diese Maureen Prescott. Wegen ihr und ihrem Lebensstil mussten echt viele Menschen sterben. Hätte sie nicht so rumgehurt, echt!

Maniac: Apropos herumhuren: der kleine Maniac musste mit ansehen, wie seine Mutter anschaffen geht und ihn aus dem Zimmer jagt, als sie einen Freier hat. Was wäre wohl passiert, wenn sie das nicht gemacht hätte?

Über Jason aus Freitag der 13. wird gesagt, er wäre ein „psychotic mama's boy gone horribly awry" und er sagt generell nicht viel, aber einmal sagt er „Mommy, please don't let me drown!" – dann wird er in Säure geworfen.

Freddy Krueger ist übrigens das Produkt eines gang rape einer Nonne in einer Klinik für psychisch Straffällige.

Also liebe Mamas: aufpassen, gell?